Wohnungsneubau an der Tel-Aviv-Straße in Köln

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 67441/10 'Tel-Aviv-Straße in Köln-Altstadt/Süd'

Die S.I.E. Soini Immobilienentwicklung GmbH (Vorhabenträgerin) beabsichtigt an der Tel-Aviv-Straße auf dem Grundstück des ehemaligen Zollkriminalamtes (Tel-Aviv-Straße 1) sowie auf dem südlich angrenzenden Areal eine Wohnbebauung zu errichten. Die Rechtsgrundlage dafür soll ein vorhabebezogener Bebauungsplan liefern.

Im Vorfeld des Bebauungsplans im Jahr 2012 hatte die S.I.E. GmbH einen architektonischen Wettbewerb ausgelobt, der von Prof. Christl Drey und dem Büro Stottrop betreut wurde. Das konkurrierende Verfahren wurde nach den Regeln der RAW 2004 mit 18 Architekturbüros durchgeführt, um die beste Lösung für die Bebauung des Areals mit Wohnungsbau zu erhalten. Eine der Aufgabenstellungen des Wettbewerbs war es, einen Bebauungsvorschlag für die Fläche zu machen, die im Städtebaulichen Masterplan Innenstadt als Fläche für Nachverdichtung ausgewiesen ist.

Das Büro Stottrop wurde von der Vorhabenträgerin S.I.E. GmbH mit der Erarbeitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans auf der Grundlage des aus dem Wettbewerb hervorgegangenen Siegerentwurfs des Architekturbüros Boris Enning Architekt BDA Stadtplaner beauftragt. Der Entwurf sieht ein Wohngebäude auf dem Grundstück des niederzulegenden Zollkriminalamts sowie die Überbauung der derzeit unbebauten Flächen der Auffahrtsschleife auf die Tel-Aviv-Straße und der Verkehrsbegleitfläche südlich der Mengelbergstraße mit einem weiteren Wohngebäude vor. Der vorhabenbezogene Bebauungsplan wurde am 30.09.2014 einstimmig als Satzung beschlossen.

Auftraggeber
S.I.E. Soini Immobilienentwicklung GmbH, Salzburg (Österreich), 2012